Der Vortrag beleuchtet, warum zwanghaftes Sexualverhalten, häufig als "Sexsucht" bezeichnet, erst spät in die offiziellen Diagnosesysteme aufgenommen wurde. Dabei wird auch die ambivalente gesellschaftliche Rolle von Pornografie thematisiert. Neben einer Einführung in die Entstehung und Auswirkungen dieses Verhaltens stehen moderne Behandlungsansätze im Mittelpunkt. Der Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung praktischer Kompetenzen für Fachkräfte: von der Identifikation von Risikofaktoren über die Reduktion des Konsums bis hin zur effektiven Rückfallprävention.
Zwanghaftes Sexualverhalten und Pornografienutzungsstörung
40,00 €
Pornografiekonsum ist ein weit verbreitetes Phänomen. Zwar entwickelt nur ein kleiner Teil der Nutzenden eine Abhängigkeit, doch für Betroffene klafft eine erhebliche Versorgungslücke. Der Vortrag bietet Einblicke in die Diagnostik, Ätiologie und Therapie exzessiven Sexualverhaltens und beleuchtet mögliche Ansätze zur Unterstützung Betroffener.





















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